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SCHIERSTEIN24 - Veranstaltungen, Termine und Aktuelles

 

Parken unter der Schiersteiner Brücke

06.03.2021
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Quelle: © Landeshauptstadt Wiesbaden,
Dezernat für Umwelt, Grünflächen und Verkehr

In der allerletzten Sitzung des aktuellen Schiersteiner Ortsbeirats und in der Videoveranstaltung „Auf ein Glas ‚Schiersteiner Hölle‘ mit Andreas Kowol“ der Schiersteiner Grünen hat Verkehrsdezernent Andreas Kowol die Pläne für das Parken unter der Schiersteiner Brücke vorgestellt. Ab 2022 sollen dort etwa 450 Parkplätze entstehen, zum einen als Park-and-Ride-(P+R-)Anlage, zum anderen als Abstellgelegenheit für Besucherinnen und Besucher des Schiersteiner Hafens und der Biebricher Rheinwiesen. Ziel speziell der zweiten Nutzungsart ist auch, den Parkdruck in der Storchenallee und am Hafen zu mildern. Für einen sinnvollen Einsatz als P+R-Anlage soll die Busanbindung verbessert werden, beispielsweise auch durch Umsetzung des CDU-Vorschlags, eine Schnellbuslinie von dort über die Autobahn in die Innenstadt zu führen.

Keine Chance hat offenbar die Idee der CDU, ein mehrstöckiges Parkhaus zu errichten. Dann wäre im Brandfall unter Umständen die Standsicherheit der Brücke gefährdet, so dass Hessen Mobil und die Nachfolgerin „Autobahn GmbH des Bundes“ umgehend ihr Veto eingelegt haben.

Die Parkfläche soll durch den auf dem oben stehenden Plan rot eingezeichneten Fuß- und Radweg in zwei unabhängige Bereiche geteilt werden. Der südliche Teil (rechts) kann dann bei Bedarf auch abgesperrt und beispielsweise für Veranstaltungen genutzt werden, etwa für „Folklore unter der Brücke“. Derartige Überlegungen sind allerdings im Moment noch nicht wirklich relevant. Entschieden werden muss bis Mitte 2021 lediglich über die Zufahrt, speziell von der Rheingaustraße, und über die Aufteilung und Nutzung der Parkfläche unter der Brücke. Dabei gibt es Vorgaben durch die Position der Pfeiler, deren Schutz vor Beschädigungen natürlich absoluten Vorrang hat.

Auch die Frage, welche Fahrzeuge die Flächen dann zu welchen Konditionen nutzen dürfen, muss nicht ofort entschieden werden. Einmal gefundene Lösungen können später auch neu bewertet und gegebenenfalls auch angepasst werden.

Interessant ist auch der Beginn der Radauffahrt und des Fußgängerweges, die in einen geschwungenen Weg am Ostrand der Brücke in Richtung Mainz-Mombach führen werden. Das wird hoffentlich eine schöne Ergänzung zum bereits bestehenden Fuß- und Radweg am Westrand der anderen Brücke.


Bestehender Fuß- und Radweg
Kartenmaterial: OpenStreetMap
Bearbeitung: Walter Richters

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