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SCHIERSTEIN24 - Veranstaltungen, Termine und Aktuelles

 

Kundgebung „Bürgerwille gegen Verwaltungshandeln“ am 28.10.2017

10.11.2017
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Vorab die gute Nachricht: In der Sitzung des Schiersteiner Ortsbeirats am 08.11.2017 hat sich der neue Dezernent für Verkehr und Umwelt Andreas Kowol nicht nur vorgestellt, sondern auch gleich ein Versprechen mitgebracht. Die Wünsche des Ortsbeirats werden genehmigt, so dass der Kreisel an der Einmündung der Grorother Straße in die Söhnleinstraße neu gestaltet werden kann. Spätestens im Frühjahr 2018 soll die Einweihung stattfinden und damit das Ende des „Dürre-Kreisels“ besiegelt werden. Vielleicht hat ja auch die unten beschriebene Kundgebung ein wenig dazu beigetragen, dass endlich Bewegung in die Angelegenheit gekommen ist.

  Bericht über die Sitzung im Wiesbadener Kurier vom 10.11.2017


Kundgebung auf dem Kreisel

Es war schon ungewöhnlich, dass Ortsvorsteher Urban Egert im Namen des Ortsbeirats zu einer Kundgebung aufrief:


Aufruf zur Kundgebung

Aber seit 2014 setzt sich das Gremium für eine ansprechende Gestaltung des Kreisels an der Einmündung der Grorother Straße in die Söhnleinstraße ein. Lesen Sie dazu bei Interesse auch den Bericht von „damals“:

  Gestaltung des Kreisels

Der politische Wille ist da, auch auf Stadtebene. Eine Fülle von Bedenken der zuständigen Ämter hat aber bislang verhindert, dass sich wirklich etwas tut. Deshalb benötigt der Ortsbeirat für seine Wünsche eine massive Unterstützung durch die „Basis“ und hat alle Schiersteiner Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, unter dem Motto „Bürgerwille gegen Verwaltungshandeln“ für eine Umgestaltung der bisherigen Steinwüste zu einem attraktiven Eingangstor Schiersteins zu demonstrieren:

Samstag, 28.10.2017, 13 Uhr
Parkplatz am Kreisel Söhnleinstraße / Grorother Straße

  Treffpunkt im Stadtplan

  Vorabbericht im Wiesbadener Kurier vom 21.10.2017
  Vorabbericht bei Hit-Radio FFH vom 27.10.2017
  Bericht mit Video bei plusPunkt Schierstein vom 28.10.2017
  Bericht über die Kundgebung im Wiesbadener Kurier vom 30.10.2017


Schiersteiner Entwurf von Peter Kaufmann für die Gestaltung des Kreisels

Dazu passt auch der Kommentar von Heinz-Jürgen Hauzel im Wiesbadener Kurier, der im April 2017 erschienen ist und den Titel „Dürre-Kreisel“ trägt:

Wer auf dieser Rheinseite bleibt und sich für einen Ausflug in den Rheingau entscheidet, mag die Gelegenheit nutzen, sich einen der originellsten Wiesbadener Kreisel anzuschauen. An der Schiersteiner Intra auf der Gemarkungsgrenze nach Walluf passiert seit einer halben Ewigkeit nichts. Zwischenzeitlich war aus dem Schotter, mit dem der Kreisel belegt ist, schon das Unkraut gewuchert. Manche meinten, es handele sich um eine sparsam-naturnahe Bepflanzung. Sie wurden aber eines besseren belehrt, als sich die Schiersteiner CDU-Ortspolitiker an dem Kreisel trafen, um eben jene Halme auszureißen und den dazwischen liegenden Abfall zu beseitigen. Zurück blieb wieder nur die Steinhalde. Die könnte vielleicht doch als Motiv für einen Themen-Kreisel herhalten, wenn man angesichts des nahen Wasserwerks und des niedrigen Rhein-Pegelstands auf die drohende Dürre aufmerksam machen will: Bald könnte es überall so aussehen wie am Intra-Kreisel.

Andererseits steht auch der Abschluss der Ausbauarbeiten an der Söhnleinstraße auf der Magistratstagesordnung. Und vielleicht erbarmt sich da ja doch irgendwer dieses armseligen Stadteingangs, der ankommende Autotouristen allenfalls einlädt, eine volle Runde um den Schotter zu drehen und in den Rheingau zurückzufahren.

  Gesamter Artikel im Wiesbadener Kurier vom 25.04.2017

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